Samstag, 14. September 2013

AMI 8 Break und Bretagne - Tag 8

06.09.2013 - Für den Vormittag hatten wir "Locronan" auf der Liste. Locronan ist zum lebenden Museum gewordene Kleinstadt aus dem 16. Jahrhundert. Hier ist nahezu alles unverändert und so wie damals erbaut. Aus diesem Grund wurden in Locronan schon zahlreiche historische Filme gedreht. Wie überall in der Region ist hier so gut wie nichts los. Scheinbar die große Ruhe nach dem Sturm. Anschließend wird dann noch wie in jedem Frankreich Urlaub eingekauft, was man bei uns nicht so ganz einfach bekommt, gepackt, Auto beladen und ein letzter Spaziergang durch Saint-Nic Pentrez. Ja, er neigt sich seinem Ende entgegen, dieser wunderbare Traumurlaub. Schnieef...

AMI 8 Break und Bretagne - Tag 9

07.09.2013 - Noch kurz ein letzter Blick von der Terrasse aufs Meer und schon geht´s los. Eins steht unanfechtbar fest, ein derartiges "Bilderbuchwetter" hatte ich so in der Bretagne noch nie. Auch die Rückfahrt geht wieder über zwei Etappen. Unser heutiges Ziel war "80440 Glisy", ein Vorort von "Amiens". Eingemietet hatten wir uns im dortigen Novotel, mit Blick auf den Garten, bewachtem Parkplatz, Bar und Restaurant. Das Hotel kann ich besten Gewissens sehr empfehlen. Übrigens sind wir generell Fans der Novotels in Frankreich. Die Fahrt verlief absolut problemlos, was zwischenzeitlich auch nicht anders zu erwarten war. Entgegen der Vorhersage blieb das Wetter unverändert "Spitze". Die 639 Kilometer haben wir in rekordverdächtigen 7 Std. absolviert, einschließlich zwei Mal "Tank und Rast". Die Steigungen sind in diese Richtung eher harmloser Natur und durch die langen Gefällstrecken waren wir häufig für AMI-Verhältnisse reichlich schnell unterwegs. Morgen gibt es dann noch einen Abstecher in die Niederlande. Anschließend führt uns dann der Weg zurück in die Heimat am schönen Niederrhein.

AMI 8 Break und Bretagne - Tag 10

08.09.2013 – Zurück in Alpen. Tachostand Abfahrt: 59.419 – Tachostand Ankunft: 62.343 – das heißt im Klartext, 2.924 pannenfreie Kilometer in 10 Tagen. Allerdings musste ich 97 Km vor dem Ziel, dem Magnetschalter des Anlassers mit dem Hämmerchen nachhelfen, was beim AMI ja nicht wirklich problematisch ist. Ich bin ja bekennender Fan von ausgiebigen Fahrten bzw. Urlaubsreisen mit „Klassikern“ oder „Youngtimern“. Natürlich setzt das einen entsprechenden technischen Zustand voraus. Ersatzteile hatte ich nicht viele dabei. Zündkontakte und Kondensator, Zündkerzen, Glassicherungen, Keilriemen, Wischerblätter und ein Kupplungsseil. Dazu meinen kleinen Werkzeugkoffer, der eigentlich ein Koffer für eine Fotoausrüstung ist, einschließlich Prüflampe, einem bisschen Kabel, Ligarex-Band, Draht und den üblichen Werkzeugen in den gängigen Citroën-Größen. Die Fahrt mit einem ordentlich beladenen AMI und seinen 32 PS hat natürlich schon eine besondere Qualität. Da ich in Jugendjahren ja einige Dyane bzw. 2 CV mein Eigen nannte, war das jetzt für mich nicht wirklich ungewöhnlich. Den Aufmerksamkeitsfaktor muss man hingegen schön mögen bzw. ertragen können. Das ist keinerlei Vergleich mit meiner 58er DS, die ja eigentlich das viel seltenere Fahrzeug ist. Der AMI ist absoluter “Publikumsmagnet“ und zieht alle Blicke mit einem breiten “Grinsen“ im Gesicht auf sich. Jeder 5. vorbeifahrende Autofahrer hupt und hält den Daumen hoch, ähnlich ist es natürlich auf der Straße und wenn man irgendwo das Auto abstellt. Der Verbrauch von knapp 7 Litern je hundert Km ist eigentlich viel zu hoch, allerdings läuft der kleine Boxer ja auch fast immer am Limit. Der Ölverbrauch war nicht messbar, dürfte von daher vermutlich im Bereich von 0,2 Litern gelegen haben. Thema Sicherheit ist immer so eine Sache. In “Plomodiern“ wurde mir von einer jungen Französin die Vorfahrt genommen, ausgerechnet auch noch mit einem 3er BMW, ohne überhaupt gebremst bzw. irgendetwas registriert zu haben. Vermutlich war da wieder ein Smartphone im Spiel, was ja zwischenzeitlich nahezu die Regel ist. Fakt ist, das waren lediglich wenige Zentimeter bei mehr als 50 Sachen. Also lieber nicht drüber nachdenken. Andererseits verunglücken im Haushalt drei Mal so viele Menschen tödlich wie im Straßenverkehr. Nun heißt es ordentlich putzen, was sicherlich nicht wenig Arbeit wird. Aber jedes mühsam zu entfernende Insekt, wird die Erinnerung an diesen wunderbaren Urlaub in mir wach halten :0)

Montag, 26. August 2013

AMI 8 Break "aufgehübscht"..

So, nach nun knapp 4 Wochen Teilrestauration, habe ich den "Kleinen" abschließend noch ordentlich gerieben. Mit der Maschine übrigens, was durchaus eine schweißtreibende und anstrengende Angelegenheit ist. Ich habe hier seit Jahren einen Langsamläufer von "Festo" im Einsatz, diese Investition hat sich wirklich gelohnt. Mit dem Endergebnis bich ich, sagen wir mal - zufrieden:0) Und jetzt nix wie ab in den wohlverdienten Urlaub...