Samstag, 18. Oktober 2014

Citroën DS 19 - Revision der Aufnahmen für die hinteren Federzylinder

Im nächsten Arbeitsschritt habe ich die Aufnahmen der hinteren Federzylinder einschließlich der umliegenden Bereiche, gründlich mit Spiritus gereinigt, die losen Lackreste entfernt und anschließend mit dem Dremel, alle Schadstellen bis aufs blanke Blech abgeschliffen.





Abschließend habe ich die blanken Stellen noch schnell mit BOB-Rostversiegelung behandelt, um mich dann morgen mit dem neuen Lackauftrag beschäftigen zu können.

Citroën DS 19 - Begutachtung der hinteren Federzylinderaufnahmen

So, jetzt konnte ich mir einen Überblick über die Lackschäden an den Aufnahmen der hinteren Federzylinder verschaffen.


Keine Frage, schön ist anders. Auf der anderen Seite allerdings, handelt es sich hier auch nicht um dramatische Ausmaße.

Im nächsten Schritt habe ich noch die Rücklaufmanschetten von den Federzylindern demontiert und alle Teile in Spiritus gereinigt. Die ­Rücklaufmannschetten zeigten sich in absolut neuwertigem Zustand und das, obwohl diese Manschette schon seit 6 Jahren ihren Dienst verrichtet hat.

Freitag, 17. Oktober 2014

Citroën DS 19 - Ausbau der hinteren Federzylinder

Im ersten Schritt habe ich die Federkugeln demontiert. Da ich die Kugeln nach der schweißtreibenden Aktion im Juni nur noch lose eingeschraubt hatte, funktionierte das jetzt auch ohne jegliche Probleme. Als Nächstes habe ich dann die Hydraulikleitungen der Federzylinder gelöst und die Spangen der Stößelstangen entfernt. Auch diese beiden Arbeitsgänge sind ohne Schwierigkeiten abgelaufen.



Um möglichst wenig von der ­LHS 2 zu verschütten, habe ich die kompletten Federzylinder vorsichtig aus ihren Aufnahmen herausmanövriert. Zuvor habe ich natürlich noch die Halterung der Federzylinder (Dreiecksbleche) entfernt. Der Ausbau der Federzylinder ging somit fix und unproblematisch über die Bühne.


Citroen DS 19 - Revision hintere Federung

So, jetzt bin ich endlich an des "Pudels Kern" angekommen. Die Rede ist hier von der Erneuerung der hinteren Federung einschließlich aller Bauteile, die damit in direktem Zusammenhang stehen. Die Federkugeln hatte ich ja bereits in einer "Brachialaktion" im Juni dieses Jahres gelöst, siehe hier.
Nach dieser Aktion hatte ich die hinteren Federkugeln nur noch leicht in die Federzylinder eingedreht, was ich natürlich wieder vergessen hatte. Zwischenzeitlich habe ich den Wagen mehrfach umrangiert und die Pfützen von LHS auf dem Garagenboden selbstverständlich registriert. Da ich mich mit dem Resultat nicht weiter auseinandersetzen wollte, habe ich diese Tatsache einfach ignoriert.

Wie sich im Nachhinein herausgestellt hat, waren die Schäden bzw. Folgen durchaus überschaubar. Obwohl die rote "Teufelsbrühe", sich immerhin mehr als 4 Monate gemütlich in den Lack fressen konnte. Also gilt es auch hier, die Vorurteile gegen LHS ein wenig aufzuheben. Ich will hier sicherlich keine Lanze für LHS 2 brechen, auf der anderen Seite allerdings, möchte ich diese ewigen "Horrormeldungen" bezüglich dieser Flüssigkeit ein wenig entkräften. Viel schlimmer sind die "Kollateralschäden" durch den brachialen Einsatz der entsprechenden Werkzeuge die unverkennbar ihre Spuren im Chassislack hinterlassen haben.



Der Rest der hinteren Radkästen hingegen zeigt sich eigentlich in dem Zustand, wie er vor 17 Jahren nach der Restauration anzutreffen war. Hier zeigt sich eben, perfekte Vorarbeit ist durch nichts zu ersetzen. Dieser Maßstab gilt natürlich auch für die verwendeten Materialien. Das "Beste" ist gerade gut genug. In diesem Sinne....